Hey, ich bin Marco und ich freue mich, dass du dich für meine Geschichte interessierst!

Da ich ländlich aufgewachsen bin – sehr ländlich und ohne direkte Nachbarn, um genau zu sein – habe ich früh gelernt, mich mit mir selbst zu beschäftigen. Ich war ein ziemlich fantasievolles Kind und habe das Alleinsein in meiner eigenen, selbst erschaffenen Welt genossen.

Ebenso genoss ich die wunderbaren Kindheits- und Jugendjahre mit meiner Familie, meiner Schwester und den unzähligen Tieren, die immer um uns herumwuselten.

Aus irgendeinem Grund wurde mir damals von Ärzten nachgesagt, ich sei ein autistisches Kind und man solle sich darauf einstellen, dass ich auf eine Sonderschule kommen müsste. Außer von einem Arzt, den ich auch heute noch sehr schätze. Er sagte meinen Eltern so etwas wie: „Marco hat, wie jedes Kind, seine eigenen, ganz individuellen Persönlichkeitsmerkmale. Nur, weil er ein in sich gekehrter Mensch ist, ist er nicht krank.”

Und so kam es, dass ich nach der Grundschule für das Gymnasium empfohlen wurde, später meinen Bachelor in Wirtschaftsinformatik und noch später meinen Master in eHealth gemacht habe.

Zusätzlich zu meiner extremen Introvertiertheit hatte ich sogenannte „Tics” – und ja, das schreibt man tatsächlich so! Es handelt sich dabei um unwillkürlich auftretende Muskelkontraktionen, bei mir vor allem im Gesicht. Die habe ich auch heute noch immer mal wieder.

Alles in allem also nicht gerade die besten Voraussetzungen für einen unbeschwerten Weg durch die Schulzeit. Bis zur zehnten Klasse war ich deshalb nicht der Beliebteste und hatte nur wenige Freunde. Ich war einfach „zu anders”. Und das habe ich mir leider auch einreden lassen, sodass ich eine lange Zeit selbst daran geglaubt habe.

Glücklicherweise habe ich irgendwann den Entschluss gefasst, aktiv zu werden und mir mein Glück im Leben selbst zu formen. Ich fing an, Schlagzeug in einer Band zu spielen, in der auch Marten aktiv war. Wir hatten mit dieser Band sogar zahlreiche Auftritte.

Die Musik war jedoch nicht meine Erfüllung und mit Beginn des Studiums bin ich aus der Band ausgetreten. Einige Zeit später habe ich dann schließlich meine Herzensthemen gefunden: Sport und Persönlichkeitsentwicklung.

Durch den Sport habe ich sehr schnell verstanden, dass ich tatsächlich etwas leisten und mich selbst verändern kann. Die damit verbundene Entwicklung meines Selbstwertgefühls hat mich immer tiefer in das Thema „Persönlichkeitsentwicklung” eintauchen lassen.

Meine Vision

Aufgrund meiner Vorgeschichte sind „Die Glückspiraten” für mich eine echte Herzensangelegenheit. Ich möchte nicht einfach nur mein Wissen weitergeben, sondern die Menschen im persönlichen Kontakt unterstützen.

Meine Vision ist es, dass die Menschen sich gegenseitig mit Respekt behandeln und jeder sein ganz individuelles Potenzial ausleben und in diese Welt tragen kann.

Ich stempele keinen meiner Mitmenschen vorzeitig ab, schließlich weiß ich aus eigener Erfahrung, dass hinter den Macken jedes einzelnen zumeist ein unglaubliches Potenzial steckt, das ausgelebt werden will.

Ich freue mich darauf, dich und den Rest der Glückspiraten-Crew unterstützen zu können!

Was ich sonst so mache

Wie bereits geschrieben, mache ich leidenschaftlich gerne Sport. Ich trainiere im Fitnessstudio an Geräten und in Kursen, mache gerne Inliner-Touren, spiele häufig Frisbee am Flensburger Hafen und lasse mich auch gerne auf andere sportliche Challenges ein.

Ansonsten bin ich einfach nur äußerst dankbar für meinen Freundeskreis. Hier wird jeder so geachtet, wie er ist, unterstützt, wenn er Hilfe braucht und man kann sich mit jedem über „wichtige” und philosophische Themen unterhalten. Meistens enden die Gespräche in extremem Quatsch, was immer wieder lustig ist. 🙂

Falls du noch Fragen an mich hast, dann schreib mir doch einfach eine E-Mail an [email protected].

Ich freue mich, dich kennenzulernen!

Dein Marco